Teilen landwirtschaftlicher Maschinen: Ein Branchen-Show-Case basierend auf dem Stream “HAT”

Studierende des Masterstudiengangs „Applied Business Innovation“ haben die Ideen des Learning Lab Stream „HAT – Home Automation mit IoT” aufgegriffen, um daraus eine neue IoT-Lösung in der Landwirtschaft zu konzipieren.

Um die Ziele der Weltklimakonferenz von 2015 zu erreichen, müssen über alle Branchen hinweg Emissionen eingespart werden. Frau Dörr, Frau Egert, Frau Laufs und Frau Peters – alle Studierende des Masterstudiengangs Betriebswirtschaft „Applied Business Innovation“ – haben dieses als Grundlage genommen, um ein digitales und nachhaltiges Konzept für die Landwirtschaft zu entwickeln. Der Einsatz digitaler Technologien in der Landwirtschaft soll nicht nur monetäre Vorteile bieten, sondern auch eine nachhaltigere Wirtschaftsweise ermöglichen.


Elena Laufs und Anna-Sophie Peters, Wiebke Dörr und Annabel Egert am Digi-Slam 5 an der Hochschule München

In der vorliegenden Arbeit wird ein Konzept zur Optimierung des aktuellen Prozesses des Maschinen-Teilens in der Landwirtschaft aufgesetzt. Mit Hilfe einer IoT-basierten Sharing-Plattform wird der Prozess digitalisiert und effizienter gestaltet. Weiterhin wird durch die Fokussierung auf die Vermittlung landwirtschaftlicher Maschinen mit alternativen Antrieben die Emissionsreduktion und die Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort gefördert. Ihre Ergebnisse hat das Studierendenteam auf dem Digi-Slam 5 der Hochschule München vorgestellt – hier die Projektarbeit zum Herunterladen.

Weiterführender Artikel auf der Seite www.oekolandbau.de:
https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/pflanze/landwirtschaftliche-maschinen-teilen-digitalisierung-bietet-grosse-chancen/

Neuer Stream “HAT – Home Automation mit Internet of Things” verfügbar

Im Wintersemester 2020/21 wurde der neue Stream HAT (Home Automation mit Internet of Things) bereits initial im Master Betriebswirtschaft “Applied Business Innovation” durchgeführt. Der Stream zeigt die technischen Grundlagen und Möglichkeiten des Internet-of-Things (IoT) auf. Am Beispiel von Smart Home werden Sensoren und Aktuatoren miteinander verknüpft.

Die vorwiegend ohne technischen Hintergrund startenden TeilnehmerInnen lernen IoT nicht theoretisch, sondern bauen einen größeren Case auf Basis des Einplatinen-Computers Raspberry Pi und verschiedenen Sensoren. Es werden Werte ausgelesen, Ausgabegeräte angesteuert und über das Automatisierungswerkzeug Node-Red datenbasierte Abläufe grafisch angelegt und betrieben. Weiterhin lernen die TeilnehmerInnen das Protokoll MQTT („Message Queue Telemetry Transport“) kennen und nutzen.